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FutureScapes: Ideen aus der Gegenwart für eine nachhaltige Zukunft

FutureScapes, das Gemeinschaftsprojekt von Sony und Forum for the Future, präsentiert vier ausgewählte Technologiekonzepte, die künftig zu nachhaltigeren Lebensweisen beitragen könnten.

12.07.2012

Die ihm Rahmen des Projektes entwickelten Ideen „Wandular“ (Produkt), „Hyper Village“ (Lebensraum), die „Internet of Things Academy“ (Plattform) und „The Shift“ (Philosophie) zeigen schon heute, wie die Welt von morgen aussehen könnte.

 

Zürich, 12. Juli 2012.  FutureScapes ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Sony und Forum for the Future, welches das Potenzial von Technologie und Unterhaltung untersucht, um zu einer besseren und nachhaltigeren Zukunft beizutragen. Im Rahmen des Projekts sind vier Technologiekonzepte entstanden, die dazu beitragen sollen, unser Leben künftig nachhaltiger zu gestalten:

• „Wandular“: ein Gerät, das sich über ein Jahrzehnt hinweg oder länger mit seinem Besitzer mitentwickelt.
• „Hyper Village“: Ideen für einen ländlichen „High-Tech- und High-Nature“-Lebensstil.
• „Internet of Things Academy“: Eine Plattform, die Programmiermöglichkeiten und Daten allgemein zugänglich machen soll.
• „The Shift“: Eine Technologie-Philosophie, die auf die menschlichen Bedürfnisse ausgerichtet ist und so die Lebensqualität erhöhen will.

Das Projekt FutureScapes hat Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund aus ganz Europa zusammengebracht – von den Technologie- Spezialisten bei Forum for the Future und Sony bis hin zu Designern, NGOs, Futurologen, Ökologen, Künstlern und anderen externen Experten. Dabei wurde eine Vielzahl kreativer Formen der Zusammenarbeit umgesetzt, wie etwa ein Massen-Brainstorming, die Einbindung von Vloggern, ein Unternehmer-Frühstück und Workshops zur Konzeptentwicklung.#

„Bei FutureScapes spielt Kooperation eine zentrale Rolle. Das Projekt will Menschen dazu bringen, auf ganz neue Weise über Nachhaltigkeit und Technologie nachzudenken. Es geht dabei nicht darum, Vorhersagen für die Zukunft zu treffen, sondern die Möglichkeiten besser auszuloten. Und dies bedeutet, statt isolierten Technologien oder wissenschaftlichen Daten den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und so neue Verbindungen zu schaffen, die uns von unseren eingefahrenen Denkschienen wegführen.

 
 

Wir halten das Potenzial dieser Konzepte für ungemein spannend und möchten nun mit Partnern, die bereits in diesen Bereichen tätig sind, untersuchen, wie sich FutureScapes weiterentwickeln kann“, so Esther Maughan McLachlan, General Manager Sustainability, Sony Europe.

Die vier Konzepte, die aus dem Projekt hervorgegangen sind, im Detail:

1) Gibt es einen nachhaltigeren Weg, unseren unstillbaren Wunsch nach immer mehr „Dingen“ zu befriedigen, als den, Geräte ständig zu erneuern und zu ersetzen?

„Wandular“
– ein multifunktionales, modulares Gerät, das sich mit seinem Besitzer weiterentwickelt (Entwicklungspartner – Engage by Design)

Die Idee des Konzeptes „Wandular“ ist, dass ein Konsument ein Gerät besitzt, das im Laufe der Zeit immer mehr emotionalen und persönlichen Wert gewinnt – ähnlich wie bei einer besonders geschätzten Uhr.

„Mit ‚Wandular‘ untersuchen wir, wie wir künftig ein anderes Verhältnis zu Dingen und Diensten entwickeln und dabei die Anzahl von kurzlebigen elektronischen Geräte verringern können“, erklärt Rodrigo Bautista, Gründer von Engage by Design und Konzeptleiter für „Wandular“. „Die Menschen sollen dazu angeregt werden, einem technischen Gerät mehr Bedeutung beizumessen und eine langfristige Beziehung zu diesem zu entwickeln. ‚Wandular‘ möchte Technologie menschlicher machen, soll etwas Magisches haben, mit seinem Besitzer in Würde altern und über Services aktualisierbar sein“, beschreibt Bautista das Projekt weiter.

2) Wie lässt sich erreichen, dass ländliche Umgebungen mit den vielfältigen Angeboten des Stadtlebens mithalten können?

„Hyper Village“
– Hi-Tech- und Hi-Nature-Leben (Entwicklungspartner – The Pipeline Project)
„Hyper Village“ will der Entstehung immer neuer Megastädte in den Entwicklungs- und Industrieländern entgegenwirken, indem es eine alternative Vision entwirft – die einer blühenden, eigenständigen, aber weltweit vernetzten ländlichen Gemeinschaft.

 
 

Unterstützt durch hochentwickelte Software und Hardware kann eine solch eine ländliche Gemeinschaft die besten hybriden Erlebnisse geniessen, die Natur und Technologie zu bieten haben. In diesem Kontext stärkt die Technologie sogar die Beziehungen zur Natur und fördert ein nachhaltiges Leben in ländlichen Gemeinden. So könnten zum Beispiel Technologien eingesetzt werden, um die Verwaltung von Naturressourcen zu verbessern, virtuelle Klassenzimmer zu vernetzen und immersive Unterhaltungserlebnisse zu realisieren.

„Mit ‚Hyper Village‘ wollen wir nach Wegen suchen, mehr Gleichheit zwischen ländlichen und städtischen Gemeinden herzustellen, um so eine nachhaltigere Zukunft schaffen zu können. Ziel ist es, das enorme Potenzial ländlicher Regionen und entlegener Gebiete zu erschliessen – nicht nur für die Menschen, die dort leben, sondern auch für die Menschen in den Städten. Dabei geht es nicht nur um rein physische und materielle Aspekte, sondern auch um den Transfer und Austausch von Wissen und Erkenntnissen. Wir finden die Vorstellung sehr spannend, bessere Verbindungen und Beziehungen zwischen allen Lebensräumen zu schaffen – ländlichen genauso wie städtischen. Wir glauben, dass dies eine entscheidende Voraussetzung für eine gesunde, florierende Gesellschaft im Jahr 2025 sein wird“, sagt Dan Burgess, The Pipeline Project, Konzeptleiter für „Hyper Village“.

3) Können wir eine Mehrzweck-Plattform schaffen, über die jeder mit Daten experimentieren kann, um die Tools zu erstellen, die er braucht und sich wünscht?

„Internet of Things Academy“
– Programmiermöglichkeiten und Daten allgemein zugänglich machen (Entwicklungspartner – Superflux)

Dieses Konzept basiert auf der Idee, eine „Internet of Things Academy“ über die Programmier-Community hinaus weithin zugänglich zu machen, um so die wachsende Kluft zwischen technisch versierten und nicht versierten Menschen zu überbrücken.

 
 

Das Konzept der „Internet of Things Academy“ (IOTA) beschreibt, wie das Internet der Zukunft in vieler Hinsicht mit alltäglichen Dingen verbunden sein wird. Wenn immer mehr Informationen online zur Verfügung gestellt werden, kann eine digitale Kluft zwischen denjenigen entstehen, die auf die Daten zugreifen und sie verwenden können, und denjenigen, die diese Möglichkeit nicht haben. Die IOTA schafft eine zentrale Plattform, die es einfach macht, Hardware, Software und Datensätze zu verwenden, zu kombinieren und aufeinander abzustimmen. IOTAProjekte werden vielerlei Formen annehmen, von den einfachsten Umweltsensoren bis hin zu komplexen Heilmitteln für Krankheiten; von Kunstwerken bis hin zu experimentellen ökonomischen Modellen.

„IOTA ist ein erster Versuch, dass eine wachsende Gemeinschaft von Menschen dazu beiträgt, sich Projekte an der Schnittstelle zwischen der realen und der digitalen Welt auszudenken, diese zu entwickeln und zu testen. Was wir vorschlagen, ist eine einzige, einheitliche Plattform, die Raum für spielerisches Experimentieren bietet und Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund und unterschiedlichen Kenntnissen in die Lage versetzt, etwas Ganzheitliches aufzubauen“, erklärt Anab Jain, Gründer von Superflux und Konzeptleiter für IOTA.

4) Wie können wir die Vorzüge einer „Always-on-Gesellschaft“ nutzen, ohne dabei den Fokus zu verlieren?

„The Shift“
– eine Technologie-Philosophie, die auf die menschlichen Bedürfnisse ausgerichtet ist und so die Lebensqualität erhöhen will (Entwicklungspartner – Forum for the Future)

„The Shift“ geht der Frage nach, wie sich Technologien auf „wohldosierte” Weise nutzen lassen, um sicherzustellen, dass die wachsende Technologieanbindung auch wirklich zu mehr Produktivität und Kreativität führt. Technologie hat ein spannendes Potenzial, emotionale Erlebnisse zu bereichern und die Verbindung zur Natur sogar noch zu verstärken.

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