mann geht durch eine verschneite landschaft

Hilfreiche Tipps: Fotografieren weiter Landschaften

mit Ihrer Sony Alpha Kamera

Zeigen Sie die Größe und Weite

Es kann schwierig sein, die Größe und Weite einer Landschaft zu zeigen, insbesondere wenn keine Referenzpunkte vorhanden sind, die die Relationen verdeutlichen. Daher versuche ich, Elemente wie Bäume oder Personen in meine Aufnahmen zu integrieren und so die Dimensionen und Entfernungen einer Szenerie besser zu veranschaulichen.

mann geht auf eine kleine hütte im schnee zu © Tobias Hägg | Sony α7R IV + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/500s @ f/5.6, ISO 100

Die Kamera

Ich fotografiere hauptsächlich mit der Sony Alpha 7R IV und habe mit der gesamten Alpha 7R Serie bis hin zur Alpha 7R II gearbeitet. Ich liebe den Dynamikumfang der Kamera und die Farben, die sie hervorbringt. Ganz zu schweigen davon, dass die erzeugten Dateien enorm groß sind und jedes Detail erfassen.

 

Haben Sie keine Angst vor Teleobjektiven

Wenn ich eine weitläufige Landschaft fotografiere, verwende ich immer mal wieder ein anderes Objektiv. Besonders gerne nehme ich aber mein 100-400mm GM und mein 70-200mm f/2.8 GM II. Die G Masters sind leicht, was bei langen Reisen ein großer Vorteil ist. Außerdem ist die Bildqualität ausgezeichnet.

mann steht auf einem roten felsen und schaut in die orangerote sonne © Tobias Hägg | Sony α7R IV + FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS | 1/250s @ f/7.1, ISO 100

Wenn man eine weite Landschaft zum ersten Mal sieht, möchte man instinktiv ein Foto machen, auf dem alles drauf ist. Inzwischen versuche ich jedoch, eher kleinere Ausschnitte zu fotografieren, anstatt alles auf einem Bild unterzubringen, da sonst bisweilen ein leeres Bild mit zu viel Raum und zu wenig Tiefe entsteht.

mann in roter jacke auf einem berggipfel © Tobias Hägg | Sony α7R IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/160s @ f/5.6, ISO 100

Verwenden Sie alle Blenden

Viele Landschaftsfotografen denken, dass alles im Bild scharf sein muss und eine kleine Blende notwendig ist, um die gewünschte Tiefenschärfe zu erreichen. Ich variiere die Blende abhängig von der Umgebung und scheue auch nicht davor zurück, eine Blende von F/2,8 zu verwenden, um eine geringe Tiefenschärfe zu erzeugen und ein Element hervorzuheben.

mann geht durch einen schneesturm © Tobias Hägg | Sony α7R IV + FE 70-200mm f/2.8 GM OSS II | 1/8000s @ f/2.8, ISO 100

In anderen Situationen fotografiere ich mit einer kleineren Blendenöffnung wie F/14 und staple mehrere Bilder übereinander, um von vorne bis hinten ein gestochen scharfes Bild zu erzeugen. Es hängt wirklich davon ab, was ich fotografieren möchte. Fixieren Sie sich nicht darauf, nur eine oder zwei Blendenöffnungen zu verwenden.

Der SteadyShot meiner Sony Alpha 7 IV und der GM-Objektive ist stark und zuverlässig genug, um Landschaftsaufnahmen ohne Stativ zu ermöglichen. In dieser Hinsicht hatte ich noch nie Probleme. Natürlich ist ein Stativ praktisch, wenn das Licht schwach ist und ich keine hohen ISO-Werte einstellen möchte oder wenn ich mehrere Bilder aufnehmen und diese später stapeln will. Normalerweise benutze ich mein Stativ jedoch nicht allzu häufig.

Farbe und Licht

Die Farben einer Landschaft sind ein entscheidender Faktor. Doch sie variieren je nach Licht zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten.

sonnenuntergang über einer winterlichen landschaft © Tobias Hägg | Sony α7R IV + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/1250s @ f/5.6, ISO 100

Viele meiner Lappland-Bilder sind im Februar und März entstanden, als die Sonne fast den ganzen Tag über sehr tief am Himmel stand. Keines wurde während des Sonnenauf- oder Sonnenuntergangs aufgenommen.

Ich bevorzuge Aufnahmen am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, weil das Licht dann weicher ist und die Farben besser zur Geltung kommen. Während ich früher jedoch strikt nur zu diesen Tageszeiten fotografiert habe, meide ich heute das helle Mittagslicht nicht mehr. Mit der richtigen Ausrüstung kann man es durchaus nutzen, um die gewünschte Szene einzufangen.

mann auf einem motorschlitten mit der sonne im hintergrund © Tobias Hägg | Sony α7R IV + FE 24-70mm f/2.8 GM II | 1/640s @ f/14, ISO 100

So habe ich zum Beispiel unter sehr schwierigen Bedingungen – bei hochstehender Sonne und vor einem strahlend blauen Himmel – meinen Freund auf einem Motorschlitten fotografiert und mir dabei die Schatten zunutze gemacht. Mithilfe einer kleinen Blende erzeugte ich einen Sonnenstern, der das helle Licht in ein fesselndes Element verwandelt hat. Ich habe also die vorherrschenden Bedingungen genutzt und mit ihnen gearbeitet.

sanftes sonnenlicht trifft auf die seite eines verschneiten berges © Tobias Hägg | Sony α7R II + FE 24-70mm f/2.8 GM | 1/640s @ f/7.1, ISO 100

Unterbelichtung für Glanzlichter

Ich belichte häufig unter. Wenn ich Landschaften fotografiere, ist es für mich am wichtigsten, dass keine Details in den Glanzlichtern verloren gehen. Meistens fotografiere ich vollständig manuell und verwende dann das Histogramm, um die Belichtung anzupassen und das Bild abzudunkeln, damit die Glanzlichter erhalten bleiben. Meine RAW-Dateien mögen dann zwar dunkel aussehen, aber ich weiß, dass ich sie wiederherstellen kann. Dank des Dynamikumfangs der Alpha 7R IV sind in den Schattenbereichen viele Details enthalten, die sich hervorragend wiederherstellen lassen.

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