Minenarbeiter mit zwei Körben Schwefelgestein auf den Schultern
Andrea Frazzetta

Andrea Frazzetta | Italien

„Die Fotografie ist für mich ein perfektes Explorationswerkzeug. Ein Weg, um mehr zu erfahren über die Welt, andere und mich selbst.“

Der in Italien geborene Andrea Frazzetta arbeitet als Dokumentarfotograf für das New York Times Magazine und National Geographic Travel. Er wuchs in Mailand auf, wo er Kunst und Architektur studierte. Eine Woche nach seinem Abschluss besuchte er den Amazonas-Regenwald, um eine kleine NGO zu fotografieren. Das war der Moment, in dem er beschloss, sich ganz der Fotografie zu widmen und sie als Mittel für Entdeckungen und zum Geschichtenerzählen einzusetzen. Seine Arbeit hat ihn in alle Welt geführt und seine Fotos wurden in der New York Times, Newsweek, dem National Geographic Magazine, Geo, der Times, der Bloomberg Business-Week, dem Guardian, dem Spiegel, L’Espresso und Vanity Fair veröffentlicht. Er stellte beim International Photographic Festival in Arles, beim Noorderlicht International Photofestival, beim Visa Pour l’Image – dem internationalen Festival des Fotojournalismus in Perpignan – und beim Cortona On The Move International Photography Festival aus. Außerdem wurde Andreas' Arbeit mit mehreren Fotografiepreisen ausgezeichnet: dem Yann Geffroy Award für seine Geschichte „Obama Village“, dem PND Photo Annual Award für seine Arbeit zum afrikanischen Kino im Auftrag des New York Times Magazine, dem American Photography Award für seine Arbeiten aus Tokio, die von Newsweek veröffentlicht wurden, und dem PX3 – Prix De La Photographie Paris. 2017 waren seine Arbeiten aus Danakil bei den Wettbewerben PND Photo Annual, American Photography und The Fence unter den Gewinnern und wurden von der Society of Publication Designers of USA mit einer Goldmedaille in der Kategorie „Leitartikel“ ausgezeichnet. 2020 gewann er den Luchetta International Journalism Award, und seine Reportage „The Life and Death Shift“ für die New York Times, die während der ersten Pandemiephase in Italien entstand, erhielt als erste fotografische Arbeit überhaupt den Ischia International Journalism Award 2020, der vom italienischen Journalistenverband Ordine dei giornalisti unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Italienischen Republik verliehen wird.

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