Pinguin, der in die Kamera zu lächeln scheint
Will Burrard-Lucas

Will Burrard-Lucas | Großbritannien

„In Afrika kann ich das Leben voll auskosten, in die Natur eintauchen, Abenteuer leben, ein Familienleben führen und frei sein, um ganz ich selbst zu sein.“

Will Burrard-Lucas ist ein Tierfotograf aus Großbritannien. Seine Leidenschaft für Afrika und dessen Tierwelt entwickelte sich bereits in jungen Jahren, nachdem er mehrere Jahre seiner Kindheit in Tansania verbracht hatte. Fünfzehn Jahre später entdeckte Will dank der Einführung erschwinglicher Digitalkameras während des Studiums die Fotografie für sich. Schon bald traf sein neues Interesse an der Fotografie auf seine Leidenschaft für die Natur. Wann immer möglich, reiste er, um Wildtiere zu fotografieren. Gleichzeitig begann er, über das Internet Bilder zu veröffentlichen und seine Marke aufzubauen. 2010 waren die Grundsteine für sein Unternehmen gelegt und er wagte den Schritt in die Selbständigkeit als hauptberuflicher Tierfotograf. Will nähert sich am liebsten seinen wilden Motiven und verwendet ein Weitwinkelobjektiv, um eine intimere Perspektive einzufangen. Früher kroch er dazu an unbedrohliche Arten wie Erdmännchen heran. Aber er träumte auch davon, legendäre afrikanische Tiere wie Löwen und Elefanten zu fotografieren. Aus diesem Grund entwickelte er 2009 einen ferngesteuerten Kamerabuggy namens „BeetleCam“. Der Buggy bewährte sich bald und bis heute nutzt Will ihn, um neue Perspektiven in seinen Bildern einzufangen. Will hat außerdem Sensoren entwickelt, die Tiere erkennen und seine Kameras automatisch auslösen. Durch den wochen- oder monatelangen Einsatz dieser „Kamerafallen“ erhielt er seltene Aufnahmen von geheimnisvollen und nachtaktiven Wildtieren. Im Jahr 2014 gründete Will Camtraptions Ltd., um seine Erfindungen für ferngesteuerte Fotografie und Kamerafallen in Produkte für Fotografen und Filmemacher auf der ganzen Welt umzusetzen. Will war schon immer bestrebt, neue Technologien zu nutzen, um die Grenzen der Tierfotografie zu erweitern. Mit der zunehmenden Weiterentwicklung von Digitalkameras, insbesondere im Hinblick auf die Empfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen, waren bisher nicht denkbare Fotografien von nachtaktiven Wildtieren möglich. Dies inspirierte Will zu einem langfristigen Projekt, bei dem er die afrikanische Tierwelt bei Nacht zeigen und dabei Hilfsmittel wie Kamerafallen und BeetleCam einsetzen wollte, um Tiere unter dem sternenklaren Nachthimmel zu fotografieren. 2017 gewann Wills Portfolio mit dem Titel „African Wildlife at Night“ den ersten Preis in der Kategorie „Natural World“ bei den Sony World Photography Awards. Im Jahr 2017 nahm Will ein neues Projekt mit dem Titel „Land der Giganten“ in Angriff, das von Sony mitfinanziert wurde. Ziel dieses Projekts war es, in Zusammenarbeit mit dem Tsavo Trust und dem Kenya Wildlife Service die letzten der berühmten afrikanischen Elefanten mit bis zum Boden reichenden Stoßzähnen zu dokumentieren. 2019 erschien „Land der Riesen“ als Bildband zur Förderung des Tsavo Trust. 2019 nutzte Will sein Camtraptions-System, um die ersten hochauflösenden Kamerafallenbilder eines schwarzen Panthers in Afrika aufzunehmen. Diese Bilder stehen im Mittelpunkt seines nächsten Buches, das 2020 erscheint. Die Unterstützung von Naturschutzinitiativen ist seit langem ein wichtiger Motivationsfaktor für Wills Arbeit. Im Laufe der Jahre hat er mit NGOs wie WWF, African Parks und ZSL zusammengearbeitet. Mit seinen Bildern will Will die Menschen dazu inspirieren, die Naturwunder unseres Planeten zu würdigen und zu bewahren.

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