James Glancy mit seiner FX6 mit 600 mm f4 GM OSS Objektiv von Sony

Die Wildnis ganz nah | Ein Sony FX6-Kurzfilm

James Glancy

Mein Name ist James Glancy. Ich bin Tierschützer und drehe und moderiere Filme. Vor sieben Jahren habe ich dem britischen Militär den Rücken gekehrt und eine neue Karriere im Naturschutz und beim Fernsehen gestartet. Ich habe Sendungen für den Discovery Channel und National Geographic aufgenommen und moderiert und eine Umweltschutzserie für die Mail Plus in Großbritannien produziert. Tiere – egal, ob an Land oder im Wasser – sind meine Leidenschaft, und auch wenn ich gern naturkundliche Produktionen mache, ist es mir ein Anliegen den Menschen vor Augen zu führen, welche Schäden das menschliche Handeln in der Umwelt angerichtet hat. Außerdem möchte ich Menschen vorstellen, die unseren Planeten schützen. Ich bin gerade aus Amerika zurückgekehrt, wo ich eine Dokumentation über Haie für National Geographic gedreht habe.

Die Wildnis ganz nah

2020 hat erneut gezeigt, wie sehr sich viele von uns von der Natur entfremdet haben. Die Einschränkungen in unserm Leben haben vielen Menschen die Möglichkeit gegeben, die Schönheit der Natur, die oft gar nicht weit von ihrem Zuhause entfernt ist, neu zu entdecken. Das hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, die Tiere und die Umwelt zu schützen, ohne die wir nicht überleben können. Ich wollte die natürlichen Räume, die in diesem Jahr vielen Menschen in Südengland eine Atempause von der Pandemie verschafft haben, mit einem Kurzfilm würdigen und gleichzeitig zeigen, dass es sich lohnt, die Wildnis vor der eigenen Haustür zu schützen.

James Glancy sitzt mit seiner FX6 in einem Baum

Erste Eindrücke von der Arbeit mit der Sony FX6

Das Beste an der Arbeit mit der Sony FX6 waren für mich die Funktionen für 4K-Slow-Motion-Aufnahmen mit 120 BpS. Das Modell ist perfekt für dramatische Momentaufnahmen beim Filmen von Tieren. Man kann die Bewegungen der Tiere aufschlüsseln und so emotionalere Aufnahmen machen.

Eine weitere Anforderung, die es bei meinen Tierfilmaufträgen zu beachten gilt, ist ein möglichst kleiner ökologischer Fußabdruck. Außerdem muss meine Ausrüstung sehr leicht sein, weil ich aus unterschiedlichen Winkeln von Bäumen oder von Boden aus filmen muss. Die FX6 ist eine kleine, äußerst robuste Kamera. Damit ist sie ideal für unterwegs und sehr leicht für eine Kamera dieser Art. Man sollte meinen, bei so einem kleinen Gehäuse müsste man irgendwo Kompromisse eingehen, aber dank des 4k-Vollformatsensors liefert sie eine beeindruckende Bildqualität bei allen Lichtverhältnissen.

Sony FX6 auf einem Stativ mit einem 24–70 GM Objektiv

Ein weiterer Faktor, der mit gut gefallen hat, war das modulare Design, mit dem ich meine Kamera schnell auf unterschiedlichen Halterungen, etwa einem Gimbal, einer Fahrzeughalterung oder einem Stativ aufbauen kann. Bei Tierfilmen gibt es keine zweite Chance für eine Aufnahme, deswegen ist das für meinen Aufnahmestil unerlässlich. Bei dieser Aufnahme – ich habe eine Reihe von langen Weitwinkelobjektiven verwendet, um extreme Nahaufnahmen von Tieren zu machen, ohne sie zu stören – habe ich hauptsächlich das 70–200 mm F/2,8 GM, das 600 mm F/4 GM und das 200–600 mm Objektiv von Sony verwendet. Letzteres ist ein äußerst vielseitiges Teleobjektiv, mit dem man den Bildausschnitt einer Aufnahme schnell neu anpassen kann. Außerdem habe ich Weitwinkelobjektive wie das Sony 16–35 mm f/2,8 GM benutzt, um Aufnahmen mit mehr Kontext zu machen, mit denen ich eine Geschichte erzählen konnte.

James Glancy mit seiner FX6 mit 70–200 f2,8 GM von Sony

Tipps für Aufnahmen mit der Sony FX6 und Schlussbemerkung

Zunächst einmal denke ich, man sollte unbedingt native E-Mount Objektive von Sony verwenden, um die außergewöhnlichen Autofokusfunktionen der FX6 voll ausnutzen zu können. Auch wenn ich bei meinen Filmaufnahmen mit einer Kombination aus manuellen und Autofokusobjektiven arbeite, halte ich das neue Autofokussystem für hervorragend geeignet, wenn es darum geht, Tiere zu verfolgen.

Wenn man bereits mit der Sony FS7 gearbeitet hat, werden einem die Menüs vertraut vorkommen. Die FX6 verfügt allerdings über mehrere Möglichkeiten, voreingestellte Optionen zu speichern. Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen und sie einzurichten, denn wenn man unterwegs ist, hat man nur begrenzt Zeit, eine Aufnahme vorzubereiten. Als Zubehör würde ich ein Gimbal empfehlen, das in der Hand gehalten wird, weil die FX6 klein und leicht ist. Dank ihres modularen Designs kann sie auf Gimbals von unterschiedlichen Herstellern montiert werden. Ich würde auch einen Sucher mitnehmen, der an den Monitor der FX6 angeschlossen werden kann. Es ist fantastisch, das die FX6 in die großartige Sony α Produktfamilie aufgenommen wurde. Ich glaube, die FX6 wird zur bevorzugten Kamera von Dokumentarfilmern werden, vor allem, wenn sie Geschichten mit hohem Tempo erzählen. Wie schon die FS7 ist sie robust gebaut und für den Einsatz in schwierigen Umgebungen geeignet, aber sie ist viel kleiner und bietet eine viel höhere Bildqualität.

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